Antikollisions-Turmdrehkrane/Mobilkrane – Eole-Werft – Bouygues Construction

Kontext

Der Bau der Station Eole Porte Maillot umfasst 4 Turmdrehkräne und für einige Hebevorgänge sind Mobilkräne auf der Baustelle vorhanden.

Da der Standort zudem flächenmäßig sehr begrenzt ist, stören die Mobilkrane die Turmdrehkrane am häufigsten.

Die 4 Turmdrehkrane sind mit einem konventionellen Antikollisionssystem ausgestattet, das mobile Maschinen nicht berücksichtigt.

Mehrfach kam es zu Kollisionen zwischen Turmdrehkranen und Mobilkranen, die dazu führten, dass der gesamte Hebebetrieb für mehrere Tage eingestellt wurde.

Systemkonfiguration

Für Mobilkran

Der Mobilkran ist mit 2 zentimetrischen RTK.42-Geolokalisierungssystemen ausgestattet. Außerdem ist ein Tablet eingerichtet, mit dem der Kranführer die Position seiner Maschine und die des Turmdrehkrans visualisieren kann.

Der erste RTK.42 wird am Auslegerkopf des Mobilkrans magnetisiert. Der zweite RTK.42 wird auf das Gegengewicht magnetisiert.

Für Turmdrehkran

Ein RTK.42-Zentimeter-Geolokalisierungssensor ist am Block des Turmdrehkrans magnetisiert. Ein Tablet wird in der Kabine des Kranführers platziert, damit er die Positionen der verschiedenen Maschinen in Echtzeit sehen kann.

Das Tablet warnt den Kranführer auch durch ein Ton- und Lichtsignal, wenn die Annäherung zu nahe ist.

3D-Management von Zonen zur Förderung der Produktivität

Aufgrund der Nähe zwischen den Kränen verwaltet das System in 3D die Verbotszonen um die gefährlichen Elemente der Maschinen.

Mit dem Bauleiter wird ein ausreichender Bereich unterhalb des Turmdrehkranhakens festgelegt. Somit ist der Überflug des Mobilkrans durch den Turmdrehkran erlaubt, solange der Turmdrehkranhaken im Verhältnis zur Geometrie des Mobilkrans hoch genug ist.

Gefahrenbereiche um Maschinen herum

Visualisierungsschnittstelle

Ergebnisse

  • 0-Unfälle
  • Übernahme durch Kranführer
  • Validierung der Einfachheit und Schnelligkeit der Installation.

Installation mit 5 Minuten Ruhigstellung pro Gang. Außerdem wurde der Mobilkran mehrfach verändert. Das bei der Erstinstallation anwesende Baustellenteam konnte sich alleine um die Deinstallation und Neuinstallation des Systems kümmern.